Radtour Jena-Dresden

30. Mai 1998     0 Kommentare

Prolog

Jena-Dresden - Karte
OpenStreetMap und Mitwirkende, CC-BY-SA]
Mit dem Beginn unserer Studienzeit änderte sich auch die Kontakthäufigkeit in unserer Gruppe aus der Schulzeit. Vorallem Marco kam nur alle paar Wochen aus Dresden von seinem Studium im Bereich Vermessungswesen nach Hause. Zu Pfingsten beschlossen Jörg und ich ihm den Weg zu ersparen, stattdessen wollen wir nach Dresden radeln. Die nachfolgend beschriebene Strecke kann in jeder GPX-fähigen Kartenanwendung geladen und detailliert nachvollzogen werden.

Sonnabend, 30.05.: Von Jena nach Dresden [192km]

Jena-Dresden - GeraFrüh am Morgen gegen 6 Uhr treffen wir uns in der Ringwiese am Ernst-Abbe-Gymnasium und legen auch gleich los. Jörg hat sein Gepäck im Rucksack auf dem Rücken, ich habe Satteltaschen vorgezogen. Am Himmel sind viele dichte Wolken, aber es bleibt trocken. Über Stadtroda fahren wir Richtung Hermsdorfer Kreuz, nach Querung der Autobahn geht es in langer Abfahrt nach Gera runter. Die erten 40 Kilometer sind geschafft, wir gönnen uns eine Pause. Den Weg aus Gera rauszufinden Richtung Ronneburg ist gar nicht so einfach, wir irren etwas umher. Nachdem wir auf der B7 sind, geht es dann recht flott mit bis zu 36km/h voran. In Schmölln gibt’s die nächste Pause, Zeit die Trinkflaschen aufzufüllen. In Großstöbnitz biegen wir von der Bundesstraße ab und schlagen uns auf Nebenstraßen über Zehma und Ehrenhain nach Langenleuba-Oberhain Richtung Osten. Mittlerweile ist es schön warm geworden und wir kühlen uns mit einem Eis ab. Gut erfrischt setzen wir unsere Tour auf der B175 nach Rochlitz fort. Dort erwartet uns am Ortsausgang eine Steigung von 10%, wir müssen zurückschalten um mit dem Gepäck den Berg zu meistern. Jena-Dresden - Rochlitz Kurze Zeit später werden wir von einem Reporter der Rochlitzer Tageszeitung angehalten und zu unserer Tour befragt, der ist so begeistert, daß wir am folgenden Dienstag in dem Lokalblatt erwähnt werden. Doch wir müssen jetzt weiter, es liegt noch ein gutes Stück bis Dresden vor uns. Über Geringswalde fahren wir nach Hartha, wo wir von der B175 abbiegen und auf Nebenstrecken nach Waldheim radeln. Hier füllen wir unsere Vorräte im Supermarkt neu auf. Vor uns liegt nun das letzte Drittel über Nossen, Wilsdruff und Kesseldorf. Von hier rollen wir ins Elbetal runter und kämpfen uns durch die Dresdner Wohnviertel zur St. Petersburger Straße, wo Marco im Wohnheim wohnt. Kurz vor 20 Uhr sind wir endlich da und Marco nimmt uns in Empfang.

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