Wintersport Sölden

27. März 2004     0 Kommentare

Sölden - GaislachkogelAuch dieses Jahr zieht es Diana und mich wieder in den Schnee. Ende März ist es dann endlich soweit, über die A9, München, Garmisch-Partenkirchen und den Fernpaß fahren wir ganz entspannt ins Ötztal nach Sölden. Unser Unterkunft liegt jedoch etwa 15 Kilometer außerhalb im Venter Tal. Dort beziehen wir am späten Nachmittag unsere Ferienwohnung auf 1850 Metern. Nachdem wir gestern unseren 6-Tagesskipaß (183 €) bereits gekauft haben, können wir heute gleich mit der Erkundung des Skigebiets beginnen. Ein der beiden Gondelbahn bringt uns erstmal auf das Giggijoch, wo sich uns bereits eine sehr breite Piste mit zwei großen Sesselliften erschließt. Dazu scheint die Sonne wie im Hochsommer, sie wird uns die ganze Woche treu bleiben. Die erste Abfahrt zur Eingewöhnung ist gut überstanden, wir setzen unsere Erkundung des Skigebiets fort. Über mehrere Lifte (Gletscher-Express) gelangen wir schließlich zum Rettenbachgletscher, das erste Mal fährt Diana Ski auf einem Gletscher. Doch es geht noch weiter, durch einen beleuchteten Skitunnel(!) erreichen wir den Tiefenbachgletscher. Hier setzen wir uns erstmal an den Pistenrand zum Mittag. Leider gibt es hier ausschließlich Schlepplifte, da ziehe ich mit dem Snowboard doch lieber einen Sessellift vor und so fahren wir nach einer Runde wieder zurück Richtung Sölden. Hierzu nutzen wir ab dem Rettenbachgletscher die Talabfahrt, die jedoch aufgrund einiger Flachstücke gelegentlich zum Abschnallen und Antreten zwingt. So neigt sich unser erster Skitag bereits seinem Ende und wir haben noch nichtmal alle Lifte und Abfahrten gesehen. Sölden - VentZurück in Vent entspannen wir uns in der hauseigenen Sauna, anschließend gehe ich noch eine kleine Runde durch den Ort und die Umgebung. Die offizielle Straße endet in Vent, dadurch liegt der Ort angenehm ruhig, umgeben von einer herrlichen Bergkulisse. Am nächsten Tag probieren wir den Einstieg ins Skigebiet über die Gaislachkogel-Bahn, mit ein paar Schritten durch den Schnee stehen wir auf 3058 Metern und genießen den Rundumblick, im Süden ist das total verschneite Timmelsjoch zu erkennen. Mit jedem weiteren Tag finden wir uns besser im weitläufigen Skigebiet zurecht und sind absolut begeistert, vorallem weil uns die Sonne nie im Stich läßt. An einem Abend wandern wir einmal zu den Rofanhütten, Österreichs höchstgelegenen Bauernhöfe, und kommen bei einem Gläschen Wein mit der Wirtin ins Gespräch. Als Abwechslung zur Selbstversorgung gehen wir am Mittwoch in Vent zum Tiroler Abend essen. So vergehen die Tage wie im Flug während wir unsere Spuren in den Schnee legen, der am Ende der Woche auf der Talabfahrt extrem sulzig geworden ist, links und rechts grasen am Hang bereits die Schafe. Die letzte Abfahrt, abschnallen und schon haben wir nur einen Wunsch – unbedingt wiederkommen.

Kommentare