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Glücksmomente
Winterurlaub Maurach
 15. Februar 2026      0 Kommentare

Nach dem schneereichen Januar folgt Mitte Februar mit dem Winterurlaub das Saison-Finale. Gegen 10 Uhr starte ich mit Felix und Arthur wieder vollelektrisch im Škoda Elroq von Europcar (340 EUR/Woche) gen Süden, unsere Mittagspause beim Schachtelwirt in Greding ist ausreichend für eine 85% SOC-Aufladung. Hinter München wird die Landschaft schlagartig weiß und ab Ausfahrt Holzkirchen ragen die ersten Alpengipfel aus den Wolken, traumhaft! In Achenkirch leihen wir heuer bei Buslehner nur Ski und Schuhe für Arthur aus, ich hab das Board von Papa dabei. Der Prantlhof als Standard-Quartier war bei Anfrage im letzten Februar aufgrund zeitgleicher Faschingsferien leider schon ausgebucht, stattdessen fahren wir noch 10min bis Maurach am Südende des Achensees und erreichen in abendlicher Dämmerstimmung das Appartmenthaus Rofangarten. Unter fünf Erwachsenen und sieben Kindern gilt es jetzt noch die Zimmer aufzuteilen, dann finden wir uns im Gemeinschaftsraum zur traditionellen Willkommens-Pasta ein.

Rofan/Maurach (Mo)

Als Einstimmung für die kommenden Tage erwartet uns nach dem Frühstück eine Runde Schneeräumung um die Autos von Frau Holles Nachtschicht zu befreien. Und weil es quasi vor der Haustür liegt, beginnen wir heute mit dem Rofan (TK 45 EUR, 3er-Familienkarte 93 EUR), bis auf Martin und Milou sind alle anderen auch dabei. Die gut 30cm auf den präparierten Pisten schieben sich über die Zeit zu größeren Buckeln zusammen, zum Glück findet sich nebenan im Gelände genügend fluffiger Pulverschnee zum entspannten surfen. Eine urige Stärkung im Sonnenschein finden wir auf der Mauritzalm, zum Betriebsende begleite ich die Jugend auf dem Abenteuer gesperrte Talabfahrt wo erst kurz vorm Bergbahn-Parkplatz die zu geringe Neuschnee-Auflage zum Abschnallen zwingt.

Glugenzer/Tulfes (Di)

Wie im vergangenen Jahr nehmen wir die hohen Skipass-Preise in der Christlum zum Anlass im Umkreis neue Varianten zu erkunden, die trotz zusätzlicher Anfahrtskosten immer noch deutlich günstiger sind. So treibt es uns heute nach Tulfes zum Glungezer (TK 50 EUR, 3er-Familienkarte 104 EUR), eine gute halbe Stunde entfernt. Mit einer modernen EUB geht es vom Parkplatz hoch ins Skigebiet, unterhalb der anschließenden Kombibahn bietet eine rote Gratpiste die perfekte Neigung zum Carven. Dazu hält die hintere Gelände-Kammer unterm Schartenkogel ein toll verzweigtes und kaum modelliertes Abfahrtsgelände mit vielen Powder-Möglichkeiten bereit. Allerdings tobt hier am höchsten Punkt auf 2300Hm auch ein ordentlicher Schneesturm, da kommt der gemütliche Alpengasthof Halsmarter zur Mittagszeit gerade recht. Zum Tagesende brauchen wir eine Lösung für die spontan gebrochene Snowboard-Bindung von Felix und finden glücklicherweise beim Buslehner mit der K2 Sonic einen Ersatz.

Schlick/Fulpmes (Mi)

Am sonnigsten Tag bietet die Schlick (TK 53 EUR, gesamt nur 100 EUR weil Arthur unter 10 Jahre kostenlos) das diesjährige Highlight und gleichzeitig auch beste Preis-Leistungsverhältnis. Die 45min Anfahrt auf der Inntal-Autobahn und über die ikonische Europabrücke wecken Erinnerung an die frühen 90er Jahre mit unserem Winterurlaub am Stubaier Gletscher. Gegen 10 Uhr parken wir oberhalb vom Buttererhof, dann braucht’s eine gute halbe Stunde Geduld in der Schlange der 6er-EUB. Oben am Kreuzjoch angekommen öffnet sich der Blick auf die beeindruckenden Kalkkögel, also nichts wie rein ins Vergnügen und die Erkundung der verschiedenen Pisten die wir bisher nur aus dem Sommer kennen. Gerade die blaue 1 schwingt sich perfekt geneigt und mit viel Platz durch den Kessel, hier lassen sich wunderbare Kurven in den Schnee schneiden. Auf der Schlicker Alm kehren wir zur Mittagspause ein, auch die neue Galtbergbahn und die Serpentinen der Talabfahrt probieren wir natürlich aus bevor ein fantastischer Wintertag gegen 16 Uhr zu Ende geht. Auf dem Rückweg fließen in Innsbruck-Amras noch ein paar Kilowattstunden am da-mobil-Schnelllader während des Einkaufs im M-Preis.

Ruhetag (Do)

Arthur möchte heute mal einen Ruhetag einlegen, Felix hat sich gestern bei einem Sturz das Knie gestaucht und verzichtet ebenfalls. Steffen, Kathleen und Martin gehen in die Loipe, ich schlüpfe in die Laufschuhe und drehe eine 11km-Runde entlang des Achensees bis Pertisau und über Teile der Panorama-Loipe zurück. Gegen Mittag hat Antonia ein Fotoshooting auf der Eisfläche vorm Atoll, anschließenden sind wir alle in der Therme und entspannen im warmen Wasser oder bei ein paar Bahnen, während es draußen anfängt zu regnen.

Christlum/Achenkirch (Fr)

Felix muss sich weiterhin schonen und bleibt in der Ferienwohnung, Arthur und ich schließen uns heute der großen Gruppe an für einen Tag in der wohlbekannten Christlum (TK 68 EUR, zu zweit 103 EUR). Der nächtliche Schneefall hat wieder für frischen wadenhohen Tiefschnee gesorgt den ich bei jeder Gelegenheit links und rechts der Pisten voller Genuss durchkreuze, während Arthur mit Helena und Jule am Tellerlift Spaß im Kinder-Parcours hat. Halb zwei treffen wir uns zu Kaspressknödel und Co wie üblich im Riederbergstüberl, kurz vor Liftschluss genehmigen wir uns auch noch einen leckeren Zwetschgenstrudel. Vorm Abendbrot wollen Martin, Maja und Helena ihre Mutproben-Wette im Achensee einlösen, die Gelegenheit auf beißendes Wasser lasse ich mir natürlich nicht entgehen und auch Arthur traut sich kurz rein.

Pertisau/Achensee (Sa)

Da wir nicht zu spät in Richtung Heimat aufbrechen wollen und Felix sein Knie vorsichtig belasten will, erscheint uns das kleine Skigebiet (TK 36 EUR, 3er-Familienkarte 80 EUR) in Pertisau passend. Für schmales Geld bringt uns die GUB auf den Zwölferkopf, hier bleiben wir zunächst an den beiden Schleppern bevor die erste Talabfahrt ansteht. Leider werden dabei die flachen Abschnitte bei starkem Schneefall und Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt sehr zerrig, zudem zieht die Nässe durch unsere Klamotten. Ich erkunde noch die gesperrte westliche Talabfahrt, dann hören wir bereits halb 2 auf. In der Ferienwohnung eignet sich der Skistall für eine grobe Trocknung während sich die Reisetaschen schrittweise füllen. Gegen 17 Uhr starten wir auf die Rückreise im Dauerregen und dichten Verkehr, eine Ladepause mit Abendessen findet sich bei McDonalds in Eching bevor 23 Uhr Jena erreicht ist.

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