Die Kombination aus dem langen sommerlichen Pfingstwochenende und einer spontanen Idee bringen uns am Sonntag mal wieder auf die Saale, die traditionelle Weinmeile lockt uns ja aufgrund der Überfüllung schon seit einigen Jahren nicht mehr. Punkt 9 Uhr treffen wir uns mit Simon an der Griesbrücke und bekommen neben zwei Kanadiern noch die obligatorische Einweisung vom Team des Saalestrand-Kanu. Eine halbe Stunde später sitzen wir den Booten und starten in die Entspannung. Am Porstendorfer Wehr wählen wir heute den Weg auf dem Saale-Arm im Gegensatz zu allen anderen Tagespaddlern, die direkt auf der Lache zum Campingplatz Porstendorf fahren. Es folgt eine traumhaft-naturnaher und idyllischer Abschnitt, da werden gleich Erinnerungen und Sehnsüchte an die Czarna Hancza geweckt! Allerdings sind auch teilweise anspruchsvolle Stellen aufgrund von quirligen Stromschnellen und quer liegenden Bäumen zu bewältigen, denen Simon im Überraschungs-Moment sein Handy opfert. Nach knapp 4h und gut 15km erreichen wir den Ausstieg kurz hinter der Autobrücke in Dorndorf, wo bereits die Kanu-Abholer warten und wir den Zug zurück nach Jena nehmen.